Echte Hypnose vom Psychotherapeuten

Manchmal wissen Sie genau, was Sie verändern möchten – und trotzdem zieht es Sie immer wieder in alte Gedanken und Gefühle zurück. Hypnose eröffnet hier einen besonderen Zugang: zu Ihrem unbewussten Erleben und zu Fähigkeiten, die im Alltag oft verborgen bleiben. Sie ist eine hervorragende Methode, um in der Therapie mit inneren Bildern, Gefühlen und neuen Erfahrungen zu arbeiten.

KI-Symbolbild: Entspannte Frau vor Praxishintergrund, die sich ihren Weg durch eine Tür vom Regen ins Sonnenlicht vorstellt.KI-generiert

Als Klinischer Psychologe und Psychotherapeut begleite ich Sie in meiner Praxis in Baden bei Wien mit Hypnosepsychotherapie. Gemeinsam richten wir den Blick auf das, was Ihnen Kraft gibt und Veränderung ermöglicht. Dabei geht es darum, neue Möglichkeiten nicht nur zu verstehen, sondern auch innerlich zu erleben. So kann Hypnose therapeutische Veränderungen vertiefen und fördern.

Sie müssen dafür nichts Besonderes können. Ich nehme mir Zeit für Sie, erkläre Ihnen die einzelnen Schritte und begleite Sie in Ihrem Tempo.

Echte Hypnose – professionell und persönlich begleitet

Vielleicht fragen Sie sich: Ist das echte Hypnose? Ja. In meiner Praxis arbeite ich mit Hypnosepsychotherapie, einer in Österreich anerkannten psychotherapeutischen Methode. Dabei richten wir Ihre Aufmerksamkeit gezielt nach innen und arbeiten mit Vorstellungen, Gefühlen und therapeutischen Anregungen. Sie müssen sich nicht willenlos oder völlig weggetreten fühlen, damit hypnotisches Arbeiten möglich ist. Wir besprechen gemeinsam, was Sie erleben und was Ihnen hilft.

Was professionelle Hypnose ausmacht, ist die Verbindung aus psychotherapeutischer Qualifikation, sorgfältiger Abklärung und einer Begleitung, die sich nach Ihnen richtet. Informationen zur Anerkennung finden Sie beim österreichischen Gesundheitsministerium: Formen der therapeutischen Hypnose.

Sie behalten die Kontrolle – und entdecken neue Möglichkeiten

Vielleicht kennen Sie das: Der Kopf sagt längst „Es ist alles gut“, und trotzdem meldet sich die Angst. Solche Reaktionen laufen oft unbewusst ab und lassen sich durch bloßes Nachdenken nur schwer verändern. Hypnose eröffnet einen Zugang zu diesem inneren Erleben. Es geht darum, mehr Einfluss auf Ihre Gefühle, Vorstellungen und automatischen Reaktionen zu gewinnen – nicht darum, die Kontrolle an mich abzugeben.

Ich reiche Ihnen den Pinsel. Sie malen das Bild. Ich begleite Sie mit meiner Erfahrung und gebe Ihnen Anregungen. Was daraus entsteht, gestalten Sie mit Ihren eigenen inneren Bildern, Erinnerungen und Fähigkeiten. Hilfreiche Veränderungsprozesse beziehen dabei beides ein: das, was Sie bewusst verstehen und ausprobieren, und das, was sich im unbewussten Erleben entwickelt. Nicht jeder Schritt muss mit Worten erklärt werden.

KI-Symbolbild zur Arbeit mit dem inneren Kind: Ein entspannter Mann stellt sich vor, sein jüngeres Selbst liebevoll hochzuheben und zu umarmen.KI-generiert

Manche Themen brauchen in einer Therapie viel Zeit, bis sie zugänglich werden. Hypnose bietet einen anderen Weg, sich ihnen über Bilder, Gefühle und neue Erfahrungen zu nähern. Wie schnell sich etwas verändert, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

In meiner Praxis gibt es keine Showhypnose. Wir arbeiten nur mit Ihrem Einverständnis. Sie entscheiden, ob Sie sich auf die Hypnose einlassen möchten. Sie müssen keine Anregung übernehmen, die für Sie nicht passt, und können jederzeit eine Pause oder das Ende der Übung verlangen. Ich leite Sie an – Sie behalten Ihr Mitspracherecht und bestimmen Ihre Grenzen. Sie verlieren nicht Kontrolle, nein, Sie gewinnen Kontrolle. Kontrolle über unbewusste Vorgänge, die Sie nur in der Trance in diesem Ausmaß erfolgreich erreichen können.

Was die Forschung im Gehirn sichtbar macht

Hypnose lässt sich wissenschaftlich untersuchen: Ein Forschungsteam der Stanford University untersuchte 57 Menschen mit hoher oder niedriger Hypnotisierbarkeit im funktionellen MRT. Während der Hypnose zeigten sich bei den hoch hypnotisierbaren Teilnehmenden Veränderungen der Aktivität und des Zusammenspiels bestimmter Hirnregionen. Das sind Hinweise auf veränderte Aufmerksamkeits- und Verarbeitungsprozesse unter Hypnose. Jiang und Kollegen, 2017: Brain Activity and Functional Connectivity Associated with Hypnosis.

Bei welchen Anliegen wird Hypnose eingesetzt?

Wieder ruhiger schlafen, weniger Angst erleben oder mehr Vertrauen in sich finden: Hinter einer Behandlung steht immer ein persönlicher Wunsch. Die Forschung untersucht unterschiedliche Beschwerden und Behandlungsformen. Ihre Ergebnisse sind ermutigend, aber nicht für jedes Anliegen gleich gut abgesichert.

  • Ängste und innere Anspannung: Kontrollierte Studien zeigen eine Verringerung von Angstsymptomen. Eine Zusammenfassung der Forschung berichtet positive Ergebnisse, besonders bei der Verbindung mit weiteren psychologischen Behandlungsansätzen. Das bedeutet nicht, dass jede Angststörung gleich gut untersucht ist. Valentine und Kollegen, 2019.
  • Schlafstörungen: Hypnose wird eingesetzt, um abends zur Ruhe zu kommen und schlafbezogene Anspannung zu bearbeiten. Eine Studie mit 60 Menschen fand Verbesserungen unter zwei Hypnosevarianten; ohne Gruppe ohne Hypnose lässt sich daraus noch kein eindeutiger Wirksamkeitsnachweis ableiten. Randomisierte Studie zu Hypnotherapie bei Insomnie, 2018.
  • Depressive Verstimmungen und Depressionen: Eine Studie mit 152 Menschen untersuchte Hypnotherapie bei leichter bis mittelgradiger Depression im Vergleich mit kognitiver Verhaltenstherapie und fand ermutigende Ergebnisse. Das lässt sich nicht pauschal auf schwere Depressionen übertragen. Fuhr und Kollegen, 2021.
  • Stress, Erschöpfung und Burnout: Eine kontrollierte Studie zu Gruppenhypnose zeigte eine Verringerung des empfundenen Stresses. Bei Burnout können Erholung, Grenzen und der Umgang mit Belastungen therapeutische Themen sein. Ein Wirksamkeitsnachweis für Stress ist jedoch noch kein Nachweis für die Behandlung eines Burnout-Syndroms. Fisch und Kollegen, 2020.
  • Traumafolgen: Hypnose wurde unter anderem als Ergänzung einer kognitiven Verhaltenstherapie bei akuter Belastungsstörung untersucht. Daraus folgt keine pauschale Empfehlung für jedes Trauma. Hier braucht es eine sorgfältige Abklärung, traumaspezifische Kompetenz und ein Vorgehen, das Stabilität und Sicherheit schützt. Bryant und Kollegen, 2005.
  • Selbstsicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten: Innere Bilder und das gedankliche Erproben schwieriger Situationen können Gegenstand hypnotischer Arbeit sein. Mehr Selbstsicherheit ist dabei ein persönliches Therapieziel; ich stelle es nicht als für alle Menschen gesicherte Wirkung dar.
  • Schmerzen und Belastung bei medizinischen Eingriffen: Hier ist Hypnose besonders intensiv untersucht. Sie wird begleitend zur medizinischen Versorgung eingesetzt, etwa zur Beeinflussung des Schmerzerlebens und zur Verringerung von Belastung. Sie ersetzt keine notwendige Diagnostik, Betäubung oder ärztliche Behandlung. Rosendahl und Kollegen, 2024: Überblick über 49 Metaanalysen.
  • Reizdarmbeschwerden: Für eine speziell auf den Darm ausgerichtete Hypnotherapie zeigte eine größere kontrollierte Studie eine bessere Beschwerdelinderung als eine unterstützende Informationsbehandlung. Voraussetzung ist eine ärztlich abgeklärte Diagnose; untersucht wurde ein spezielles Behandlungskonzept. Flik und Kollegen, 2019: IMAGINE-Studie.

Diese Beispiele zeigen Forschungs- und Anwendungsgebiete der Hypnose. Welche Behandlung für Sie und Ihr Anliegen passt und welche davon ich Ihnen anbieten kann, klären wir persönlich. Sie bringen Ihre Fragen mit – gemeinsam finden wir einen stimmigen nächsten Schritt.

Hypnose bietet Ihnen die fantastische Möglichkeit, einen direkten Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein und damit zu Ihren verborgenen Kräften zu bekommen.

Durch Hypnose bekommen Sie mehr Kontrolle über Ihre unbewussten Prozesse. Was der Turbo für das Auto ist, ist die Hypnose für die Therapie.

Sie können sich den Zustand einer Trance ähnlich vorstellen wie den entspannten Moment kurz vor dem Einschlafen.
Die fantastischen Möglichkeiten der Hypnose können sehr gut den therapeutischen Prozess unterstützen, sofern Sie damit einverstanden sind.

Sie sind während einer therapeutischen Trance NICHT willenlos, sondern Sie gewinnen an Kontrolle und Fähigkeiten.

  • Hypnose

Manche Menschen erleben Ähnliches während einer monotonen Tätigkeit oder einer ermüdenden Autofahrt.

Sie fahren und fahren und fahren...

Denken an irgendetwas.

Und plötzlich realisieren sie, dass sie schon fast an ihrem Ziel angelangt sind (Bitte erzählen Sie dies nicht Ihrem Fahrlehrer).

 

Dies sind alles Beispiele für Trancen. Durch Hypnose entdecken Sie Ihre Fähigkeit, solch eine Trance bewusst und effektiv für sich heilsam einzusetzen.

 

Hilfreich wirkt Hypnose unter anderem bei der Linderung von Allergien, Schmerzen, Tinnitus, Ängsten und bei der Raucherentwöhnung.

Hypnose als mögliche Unterstützung

Hypnose kann in der Psychotherapie helfen, sich in Ruhe mit einem Thema zu beschäftigen. Sie ist kein Muss: Ob sie zu Ihrem Anliegen passt, besprechen wir gemeinsam.

Ihr Tempo entscheidet

Sie können Fragen stellen und jederzeit um eine Pause oder ein Ende der Übung bitten. Hypnose kommt nur mit Ihrem Einverständnis zum Einsatz und ist keine Voraussetzung für eine Behandlung. Eine Veränderung oder ein bestimmter Erfolg lässt sich nicht garantieren.

Das erste Gespräch

Im ersten Gespräch klären wir Ihre Anliegen und ob eine psychotherapeutische Begleitung für Sie passend ist. Danach können Sie in Ruhe entscheiden, ob und wie Sie weitergehen möchten.

Kontakt

Wenn Sie ein erstes Gespräch vereinbaren möchten, finden Sie alle Möglichkeiten auf der Kontaktseite.

Mehr zu meinem Angebot: Psychotherapie in Baden und Hilfe bei Ängsten und Panikattacken.

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